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Portale und Kapitelle|Portale, Kapitelle und Fassaden/Gotik/Spanien|Burgos und Villalcazar d. S.

Portale in Burgos und Villalcázar de Sirga


Zwei Portale an der Kathedrale von Burgos

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Kathedrale Burgos
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Die Kathedrale von Burgos ist ein außergewöhnliches Bauwerk: die verschiedenen Stilrichtungen des ab 1221 errichteten Gotteshauses verbinden sich hier zu einem harmonischen Ganzen. 1984 wurde die Kathedrale in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Von der Plaza San Fernando präsentiert sich das am Hang des Schlossberges gelegene Bauwerk in großartiger Weise.


Das Südportal - die Puerta del Sarmental

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Der monumentale Eindruck der Querhausfassade wird durch die zum Eingang hinaufführende Treppenanlage grandios gesteigert. Das Südportal stammt aus der Zeit um 1235/40 und markiert den Abschluss des ersten Bauabschnitts der Kathedrale. Bereits 1230 wurden im Chorhaupt der Kathedrale die ersten Gottesdienste gefeiert.

Kathedrale von Burgos, Südportal
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Das Tympanon zeigt Christus mit aufgeschlagenem großen Buch als Weltenrichter zwischen den als genaue Chronisten dargestellten Evangelisten. Selbst die Symbole der Evangelisten (Löwe, Stier, Adler, Engel) werden mit Schriftrollen dargestellt. In den Bogenfeldern schwenken Engel ihre Weihrauchfässer, die Ältesten und die Propheten musizieren auf ihren Instrumenten. Andere Gestalten beziehen sich auf die sieben Freien Künste, das Trivium und Quadrivium. Bücher spielen an diesem Portal jedenfalls eine wichtige Rolle.

Details am Portal
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Sechs weitere Figuren flankieren den Eingang, darunter  Aaron und Moses (links) sowie Petrus und Paulus (rechts). Am Mittelpfeiler befindet die Darstellung eines Bischof.

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Über dem großen Rosettenfenster der Südseite erhebt sich ein Schaugiebel, dessen Maßwerk  aus drei nochmals mehrfach geteilten Bögen besteht. An zentraler Stelle der Galerie befindet sich Christus, links und rechts von ihm stehen je sechs kerzentragende Engel.  Weihrauchtöpfe schwenkende Engel und eine filigrane Brüstung schließen den Giebel ab. Weltgericht und Christus als "das Licht der Welt" werden hier den Gläubigen eindrucksvoll vor Augen geführt.

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Galerie am Giebel

Das Nordportal - die Puerta de la Coroneria (Portal der Gekrönten)


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Beim Herumgehen um die Kathedrale bieten sich die schönsten Ansichten. So kommt man schließlich zu der dem Jakobsweg zugewandten Puerta del la Coroneria, die auch als Hohe Pforte oder Apostel-Pforte bezeichnet wird. Es handelt sich ebenfalls um ein Weltgerichtsportal, das etwa um 1250 erbaut wurde.
Oben wird die Giebelwand wiederum abgeschlossen durch gotische Maßwerkbogen und einer Galerie von elf gekrönten Figuren. Darüber befinden sich Weihrauchengel und eine Ziergalerie.
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Der Skulpturenschmuck des Portals ist überwältigend:
Christus thront als Weltenrichter an zentraler Stelle des Tympanons, links und rechts von ihm flehen Maria und Johannes um Gnade für die Gerichteten. Engel halten die Passionswerkzeuge - Geißelsäule, Lanze, Kreuz. Im äußeren Archivoltenbogen wird die Auferstehung plastisch sichtbar: die Gräber öffnen sich, Männlein und Weiblein klettern heraus.

Nordportal, Kathedrale von Burgos
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Die Figuren links und rechts vom Portal stellen die zwölf Apostel dar:

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Im unteren Teil des Tympanons hat der Erzengel Michael wieder viel zu tun beim Abwägen der Seelen. Leider ist die Waage verloren gegangen, doch man sieht auf der anderen Seite die Geschäftigkeit der Teufel, die dabei mitmischen wollen. Sind sie doch hinter jeder Seele her, die für zu leicht befunden wird! Und gar schröcklich sind die Qualen der Hölle, kopfüber geht's da in den Kessel hinein, unter dem das Feuer lustig brennt. Doch damit lange nicht genug ...

Seelenwägung und - ab in die Hölle ...
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Die Seeligen hingegen gelangen durch die Himmelspforte ins Paradies. So wird es auf der linken Seite (also zur Rechten Christi) dargestellt. Und so werden auch die Pilger auf ihrem Weg an das Jüngste Gericht gemahnt, konfrontiert mit Tod und Auferstehung, ewiger Verdammnis oder Seeligkeit.

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Santa Maria la Blanca in Villalcazar de Sirga


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Santa Maria la Blanca
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Pilgerfigur
Der Zustand des Pilgerweges muss im Mittelalter offenbar Erstaunen hervorgerufen haben, so dass er hier sogar zum Bestandteil des Ortsnamens wurde - Sirga bedeutet nämlich gepflasterte Straße. Schon von Weitem ist auf dem Weg auch die Kirche Santa Maria la Blanca zu erkennen, deren Portalvorhalle ungewöhnlich hoch ist.

Vorhalle und Portale
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Die Vorhalle schützt die hoch oben an der Südwand angebrachten Figuren: in der oberen Reihe befindet sich der zu Gericht sitzende Christus, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten und den Aposteln. In der Reihe darunter sehen wir Maria im Zentrum (sie tritt auf den Drachen - ein Zeichen ihrer unbefleckten Empfängnis), rechts die Verkündigung und links die heiligen drei Könige.

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Innenraum
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Altarwand
Zeit nehmen sollte man sich auch im Innern der Kirche: Zum Beispiel beim Betrachten der schönen Renaissance-Altarwand oder bei der Besichtigung der Jakobuskapelle - hier befinden sich zwei Sarkophage, die zu den Meisterwerken der Bildhauerkunst des 13. Jahrhunderts gehören. Umlaufende Wappenfriese und wunderbare Relieffelder zieren die auf Löwenfiguren ruhenden Sarkophage.

Grabmale für Don Felipe und Dona Leonor Ruiz de Castro
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